aktuelle Termine


ako Vertreterversammlung


Mittwoch, 03.05.17 ab 17:30 Uhr in Stuttgart, Jahnstraße 30, Bischof-Leiprecht-Zentrum














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Die ako



Die Arbeitsgemeinschaft katholischer Organisationen und Verbände der Diözese Rottenburg-Stuttgart (ako) ist ein Zusammenschluss von derzeit 36 katholischen Organisationen, Jugend- und Erwachsenenverbänden in der Diözese Rottenburg-Stuttgart mit insgesamt rund 90.000 Einzelmitgliedern.

ako hat Geschichte


Die Geschichte der ako ist die Erfolgsgeschichte der Vereine, Bewegungen, Verbände und Organisationen in der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts organisieren sich Laien in Gemeinschaften, Vereinen und Verbänden.

Die nationalsozialistische Gewaltherrschaft zerstörte die gewachsenen Verbandsstrukturen. Viele katholische Verbände wurden verboten, Mitglieder wurden verfolgt oder haben sich angepasst und Zusammenkünfte wurden durch Auflagen eingeschränkt.

Nach 1945 organisierten sich die Verbände wieder neu. Die Kirche wollte zunächst die "verkirchlichten" Strukturen beibehalten. Doch die Verbände sahen sich als eigenständige, demokratische Organisationen, die selbstbewusst die Zukunft gestalten wollten. Die Nähe zur Kirche war ein selbstverständliches Ziel.

1945 bildeten die Verbände einen ersten "katholischen Arbeitskreis". 1950/51 schlossen sich in einem lockeren Treffen sieben Verbände zusammen, um gemeinsam soziale und kulturpolitische Fragen zu erörtern.

1966 erstreckte sich die Arbeitsgemeinschaft katholischer Organisationen in Württemberg auf 39 Verbände aus verschiedenen Bereichen. Die ako war in 23 Städten und Dekanaten vertreten. Sie gab den Anstoß zur Gründung der Dekanatsgeschäftsstellen (Volksbüros) und wirkte entscheidend bei der Konzeption des Diözesanrates und der Dekanatsräte mit.

Am 17. April 1970 konstituierte sich die heutige Arbeitsgemeinschaft katholischer Organisationen und Verbände der Diözese Rottenburg-Stuttgart (ako) und verabschiedeten die erste Satzung.

Der Arbeitskreis Missions- und Entwicklungshilfe begründete 1979 "Aktion Hoffnung", die Kleidersammlung in den Dekanaten. "aktion aoffnung" steht heute für das entwicklungspolitische Engagement der ako.


Gemeinsamkeiten und Ziele


Katholische Verbände

sind freie Zusammenschlüsse von engagierten Christen und offen für alle Frauen und Männer, die sich mit den Zielen des Verbandes solidarisieren

sind der Frohen Botschaft von Jesus Christus verpflichtet

organisieren sich selbst und entsprechen den Bedürfnissen der Mitglieder und deren Leben- und Arbeitswelt

sind demokratisch verfasst

leben vom ehrenamtlichen Engagement ihrer Mitglieder

sind auch Organisationen, die als professionelle Dienstleistungsunternehmen mit hauptamtlichen Strukturen auftreten und ihre fachliche Arbeit den Menschen anbieten

sind Gemeinschaften und eine Lebensäußerung der Katholischen Kirche

orientieren sich an den Prinzipien von Personalität, Subsidiarität und Solidarität der katholischen Soziallehre

gestalten die Gesellschaft mit, mischen sich als Anwälte in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft ein, engagieren sich für eine nachhaltig gestaltete Zukunft und weltweite Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung

arbeiten mit anderen Gruppen, Bündnissen, Bürgerprojekten und gesellschaftlichen Kräften zusammen, mit denen sich gemeinsame Ziele verwirklichen lassen, insbesondere
im ökumenischen Bereich

führen Aktionen und Kampagnen durch, die der Verwirklichung ihrer Ziele dienen

bieten offen Veranstaltungen an, regen Aktionen an, thematisieren Inhalte in Bildung und Kultur oder treffen sich in geselligen Gruppen zu Ausflügen und Wallfahrten


ako steht für Inhalte


ako steht für die Zusammenarbeit der katholischen Organisationen und Verbände und orientiert sich beim Handeln in Kirche und Gesellschaft an der Arbeit, an den Beschlüssen und Projekten einzelner oder mehrerer Mitglieder

ako steht für die Solidarität mit den benachteiligten Gliedern unserer Gesellschaft

Frauen und Männer gestalten als gleichwertige Partner die Gesellschaft, Kirche und Politik mit

Mit dem Verein "aktion hoffnung" treten die Verbände für die Belange der Benachteiligten in der Einen Welt ein. Mit Verkaufserlösen aus Sammlungen werden Projekte in Entwicklungsländern und im Inland gefördert. Damit unterstützt die ako das weltkirchliche und entwicklungspolitische Bewusstsein und Engagement der Verbände

Die ako setzt sich in unserer Gesellschaft für Frieden und Gerechtigkeit ein

Die ako steht zur demokratischen Ordnung unseres Staates, der Würde des Menschen und tritt damit zum Beispiel gegen Ausländerfeindlichkeit, Rassismus, Nationalismus und Antisemitismus ein

Mit dem Prinzip der Nachhaltigkeit fordert die ako Politiker auf, sich für soziale, ökonomische und ökologische Entscheidungen einzusetzen